Experten raten im Allgemeinen mindestens fünf Prozent des Vermögens in Gold zu investieren. Aktuell geben die tatsächlichen und selbsternannten Vermögensberater oft sogar Prozentsätze an, die weit höher liegen. Wir in einem vorangegangenen Beitrag bereits zum Ausdruck gebracht wurde, bin ich kein großer Fan von Investition in physisches Gold. Die aktuell überall aus dem Boden zu sprießen scheinenden Anbieter für den Goldankauf würde ich auch eher als einen Kontraindikator für den Goldkauf ansehen.
Allerdings muss konstatiert werden, dass der Goldpreis sehr robust ist, die Notenbanken Geld drucken wie die Geisteskranken und auch die Nachfrage durch Länder wie Indien oder China sicher nicht kleiner wird.
Der Goldkurs hat sich in der letzten Woche sehr schnell von den Panikverkäufen aufgrund der Katastrophe in Japan erholt. All das scheint aktuell – neben der Mehrheitsmeinung – für das Gold zu sprechen.
Dennoch erscheint eine Investition in Goldminen-Aktien sehr viel attraktiver. Im Gegensatz zum physischen Gold ist da noch allerlei Nachholbedarf. Diese relative Unterbewertung sollte einerseits eine Art Versicherung sein, wenn der Goldpreis wider erwarten zurückfällt und andererseits ein Chance, wenn der Goldpreis explodiert, wie von vielen Experten vorausgesagt.
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